Niederrhein-Leuchte 2026 an Karl Sasserath
Der DJV am Niederrhein zeichnet die „Stimme der anderen“ aus
Journalistinnen und Journalisten vom Niederrhein verliehen die Niederrhein-Leuchte 2026 in einer Feierstunde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Felix Heinrichs und über 60 Gästen an Karl Sasserath. Der langjährige Vorstand des Arbeitslosenzentrums e.V. (ALZ) wurde als die „Stimme der anderen“ gewürdigt, weil er seit über vier Jahrzehnten unermüdlich Menschen Gehör verschafft, die in der Öffentlichkeit nicht immer angemessen wahrgenommen werden. Michael Obst, Vorsitzender des Niederrheinischen Pressevereins: „Karl Sasserath ist in Mönchengladbach bekannt als Stimme, die sich einmischt, wenn soziale Fragen auf der Tagesordnung stehen, aber auch als engagierter Lokalpolitiker, der das öffentliche Leben in Mönchengladbach unter anderem als Bezirksvorsteher geprägt hat.“
Ebenfalls seit über vier Jahrzehnten verleihen Journalistinnen und Journalisten vom Niederrhein den Medienpreis des Deutschen Journalisten-Verbandes am Niederrhein an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich durch einen offenen, fairen und transparenten Umgang mit den Medien auszeichnen. Er richtet sich besonders an Menschen, die Journalisten nicht als Gegner betrachten, sondern als notwendigen Teil einer demokratischen Öffentlichkeit. Mit der Niederrhein-Leuchte setzt der DJV-Regionalverband ein Zeichen für Offenheit statt Abschottung, für Dialog statt Sprachlosigkeit, für Transparenz statt Hinterzimmer und für Respekt gegenüber der Arbeit der Journalistinnen und Journalisten in freien und unabhängigen Medien. „Diesen Kriterien entspricht Karl Sasserath in besonderer Weise“, betonte Michael Obst. „Während die Niederrhein-Leuchte Licht ins Dunkel bringt, bringt Karl Sasserath Menschen ins Licht.“
Wer die Niederrhein-Leuchte erhält, wird deshalb nicht nur für seine Leistungen geehrt. Ausgezeichnet wird zugleich eine Haltung: die Bereitschaft, Öffentlichkeit auszuhalten, Fragen zu beantworten und den Dialog mit Medien und auch mit Bürgern ernst zu nehmen. Herbert Baumann, langjähriger Redakteur der Westdeutschen Zeitung (WZ) und heute ehrenamtlich Vorstandsmitglied im Arbeitslosenzentrum e.V., nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise von der Selbsthilfegruppe arbeitsloser Menschen bis zum professionell aufgestellten Verein, der zunehmend auch Geflüchtete betreut, die ins Arbeitsleben eingegliedert werden wollen.
Angesichts der Tatsache, dass die Niederrhein-Leuchte und Karl Sasserath jeweils seit vier Jahrzehnten im Licht der Öffentlichkeit stehen, nannte der Leiter des Arbeitslosenzentrums es eine besondere Ehre, von den Journalistinnen und Journalisten am Niederrhein gewürdigt zu werden, die seinen Lebensweg so lange begleitet haben.

Herbert Baumann (li.) und Michael Obst zeichneten Karl Sasserath (2.v.re.),den langjährigen Leiter des Arbeitslosenzentrums (ALZ), in Gegenwart von Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (re.) mit der Niederrhein-Leuchte 2026 aus. Foto: Markus Rick (DJV)
